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Das
neue Orgelwerk soll eine stilistische Einheit mit dem Kirchenraum bilden,
wobei so genannte moderne Formen genauso ihre Berücksichtigung verdienen
wie traditionelle Erscheinungsbilder. Eine entscheidende Rolle beim Neubau
kommt der Bewältigung der Akustik des Raumes zu, die höchste künstlerische
Ansprüche an den Orgelbauer im Hinblick auf die Mensuration und Intonation
der Pfeifen stellt.
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So soll der Klang der Orgel, von einfühlsamer Schönheit bis zu kraftvoller Klarheit, der feiernden Gemeinde Stütze und Wegweiser sein. Sie soll in ihrem kraftvollen Ausdruck überzeugender Vermittler der Frohbotschaft werden. Die Orgel soll eins werden mit der feiernden Gemeinde und dem Raum, in dem sie steht. Auf dieser Grundlage werden unsere neuen Orgeln als mechanische Schleifladenorgeln geplant und gebaut. Das speziell entwickelte Windversorgungssystem mittels kombinierten Magazin- und Keilbälgen ermöglicht uns bei Platz sparender Bauweise einen „musikalischen Wind“ für das Pfeifenwerk ohne Windstößigkeit und in ausreichender Dimension. Die Spieltraktur legen wir meist als rein mechanisches System an. Sie soll mit individuellem Druckpunkt eine klar differenzierte Artikulation ermöglichen. Die Registertraktur ebenfalls rein mechanisch, wo nicht andere Lösungen durch Größe und Anlage der Orgel notwendig werden, wird als eine optimale, übersichtliche und leicht bedienbare Anlage konstruiert. |
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